Das Buch
Eine Frage der Betrachtungsweise
Concept
Psychologie trifft Philosophie,
das Tagebuch als Brücke.
„The Diary Concept" ist ein Hybrid-Buch, das psychologische Forschung und philosophische Tradition verbindet. Im Zentrum steht die Frage: Wie konstruieren wir Identität, und was passiert, wenn wir diese Konstruktion bewusst untersuchen?
Das Buch führt durch die psychodynamischen Grundlagen des Selbst, untersucht gesellschaftliche Polarisierung, erkundet den Jungschen Schatten und öffnet sich schließlich in Richtung östlicher und westlicher Philosophie, um beim Tagebuch als konkretem Werkzeug zu landen.
Es ist keine Anleitung. Es ist eine Einladung, die eigene Betrachtungsweise zu hinterfragen.
Fundiert auf 395 wissenschaftlichen Quellen aus Psychologie, Neurowissenschaft, Philosophie und östlichem Denken – von Freud und Krishnamurti über Penrose und Frankl bis zu aktueller Quantenkognitionsforschung. Wissenschaftliche Tiefe, die zugänglich bleibt.
Das Manuskript ist abgeschlossen. Das Buch befindet sich derzeit im Verlagsverfahren. Informationen zur Veröffentlichung folgen, sobald ein Verlagsvertrag vorliegt.
Die Kapitel
Wer bin ich? Das Selbst als Frage
Wie entsteht das Selbst? Bowlby, Kernberg, Winnicott und die unbewusste Architektur der Identität. Das Gehirn als Vorhersagesystem, psychodynamische Abwehrmechanismen und die Frage, wie frühe Bindungserfahrungen unser Selbstbild formen.
Der Körper erinnert sich
Trauma, Polyvagal-Theorie und die körperliche Dimension des Selbst. Van der Kolk, Porges und Merleau-Ponty: Der Körper ist nicht Substrat des Geistes, sondern sein Fundament. Resilienz, Epigenetik und die Frage, was wir erben.
Die Welt, die uns formt
Wie Gesellschaft, Medien und Algorithmen Identität erzeugen und Polarisierung verstärken. Goffman, Foucault, Zuboff: Digitale Öffentlichkeit, Echokammern und die Zähmung der Neugier durch Autorität und Gehorsam.
Wie Menschen wachsen
Ambiguitätstoleranz als Schlüsselkompetenz. Kegan, Loevinger, Frankl und Dweck: Stufen des Wachstums, Neuroplastizität und die Fähigkeit, Widersprüche zu halten, ohne sofort in Abwehr oder Auflösung zu kippen.
Jenseits des Entweder-oder
Philosophische Öffnung in Richtung nicht-dualer Perspektiven. Krishnamurti, Bohr, Heisenberg und Buddha: Wenn das Denken sich selbst denkt, die Singularität der Gegenwart und die Frage, ob es ein festes Ich gibt.
Das Schreiben als Praxis
Pennebakers Forschung, Flow-Zustände und das Tagebuch als Werkzeug der Selbstuntersuchung. Csikszentmihalyi, Kabat-Zinn und die Praxis des automatischen Schreibens als Unterbrechung des konditionierten Denkens.
Das schreibende Ich
Schreiben als Untersuchung des Bewusstseins. Siegel, Buber, Seligman: Identifikation als Prozess, Zuhören als Seinsweise und die Frage, wer eigentlich schreibt, wenn das Ich sich selbst beobachtet.
Für wen ist das Diary Concept?
Menschen in Lebensübergängen, in Therapie und Coaching, Führungskräfte und Menschen in Verantwortungsrollen. Ein Kapitel über Anwendungsfelder und die Frage, wer von einer regelmäßigen Schreibpraxis profitiert.
„Das Gehirn konstruiert nicht nur Wahrnehmungen, es konstruiert das Selbst. Und dieses Selbst ist kein festes Ding, sondern ein Prozess, der sich in jedem Moment neu erschafft."
